Hinweise zur Datenverarbeitung
Für Kunden, Lieferanten, Dienstleister und Subunternehmer
Gültig ab: 16.02.2023
Zweck dieser Hinweise ist es, über die Datenverarbeitungspraxis zu informieren, die die BlackBelt Technology Zrt. (BlackBelt oder Verantwortlicher) im Zusammenhang mit der Verwaltung ihrer Verträge mit Kunden, Lieferanten, Dienstleistern und Subunternehmern verfolgt und anwendet.
Diese Hinweise verweisen auf die Datenschutz- und Datensicherheitsrichtlinie von BlackBelt. Die geltende Fassung der Richtlinie kann in gedruckter Form am Empfang des Budapester Büros eingesehen werden und ist für unsere Subunternehmer zudem elektronisch im internen Portal „Sanctuary“ verfügbar.
Angaben und Kontaktdaten des Verantwortlichen
BlackBelt Technology Zrt.
Sitz: 1027 Budapest Ganz utca 16. Bürogebäude Residence, 3. Etage
Zentrale Telefonnummer: +36 1 611 0462
E-Mail-Adresse: info@blackbelt.hu; dataprotection@blackbelt.hu
Website: www.blackbelt.hu
Der Verantwortliche benennt Róbert Sövegjártó als Ansprechpartner für die betroffenen Personen.
Welche personenbezogenen Daten verarbeiten wir?
Der Verantwortliche erhebt die Daten in erster Linie bei der betroffenen Person. Die Datenerhebung kann persönlich oder durch telefonische Kontaktaufnahme durch einen Mitarbeiter des Verantwortlichen erfolgen, oder die Daten werden uns von Ihrem Arbeitgeber, Vertragspartner oder Berater (durch Dritte) übermittelt.
Zu diesen personenbezogenen Daten gehören beispielsweise:
• Nach- und Vorname
• Name der Mutter
• Geburtsort und -datum
• Steueridentifikationsnummer
• Beruf (Position), allgemeine Kontaktdaten (Arbeits- oder Wohnanschrift, private oder geschäftliche E-Mail-Adresse und Telefonnummer);
• Bankkontonummer (sofern der Kunde/Vertragspartner/Subunternehmer/Lieferant eine natürliche Person ist);
• Anfertigung, Speicherung und Verwendung von Bild- und Tonaufnahmen bei Veranstaltungen / Schulungen im Zusammenhang mit BlackBelt zur Entwicklung der Arbeitgebermarke von BlackBelt und zu Marketingzwecken
• Anfertigung, Speicherung und Verwendung von Bild- und Tonaufnahmen der Teilnehmer an den Veranstaltungen (und gegebenenfalls von Familienangehörigen, die in keinem Rechtsverhältnis zu BlackBelt stehen) unter Berücksichtigung der Persönlichkeitsrechte der betroffenen Personen zur Entwicklung der Arbeitgebermarke von BlackBelt und zu Marketingzwecken.
Ohne Ihre ausdrückliche Einwilligung verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten nicht zu Marketingzwecken; im Rahmen der Verarbeitung personenbezogener Daten für die Zwecke kann es jedoch vorkommen, dass wir Sie um eine solche Einwilligung bitten.
Zweck und Dauer der Datenverarbeitung
• Vertragsabschluss; (zur Verwaltung eines mit Ihnen persönlich geschlossenen Vertrags oder zum Zweck des Vertragsabschlusses mit Ihnen)
• Einhaltung der geltenden rechtlichen und regulatorischen Vorschriften;
• Erfüllung der Anforderungen und Auskunftsersuchen der zuständigen Behörden;
• allgemeine Vertragsverwaltung, Finanzbuchhaltung (Rechnungsstellung) und Statistik;
• interne Compliance und Risikoanalyse (z. B. Untersuchung oder Verhinderung von Sicherheitsvorfällen);
• Schutz unserer Rechte und berechtigten Interessen.
• allgemeine Zwecke der vertraglichen Beziehung zu Kunden, Lieferanten oder Subunternehmern (z. B. Feedback und Beschwerden sowie Bewertung und Entwicklung von Geschäftsmöglichkeiten);
• Schutz unserer Geschäftsinteressen (z. B. Durchführung unserer Risikobewertungs- und Qualitätssicherungsprozesse),
• Nutzung interner oder gehosteter (cloudbasierter) IT-Systeme, -Dienste und -Anwendungen (zu Kommunikations-, Datenaustausch- und Archivierungszwecken).
Wir bewahren Ihre personenbezogenen Daten 10 Jahre nach Erbringung der Leistungen für unsere Kunden bzw. nach Beendigung der mit unseren Lieferanten, Dienstleistern oder Subunternehmern geschlossenen Verträge auf, oder für den in den einschlägigen Gesetzen und Vorschriften festgelegten bzw. dem berechtigten Interesse von BlackBelt entsprechenden Zeitraum.
Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung
Wir verarbeiten Ihre Daten auf der Rechtsgrundlage des Abschlusses, der Erfüllung und der etwaigen Beendigung eines Vertrags sowie zur Erfüllung der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen. (Gesetze im Zusammenhang mit Rechnungslegung und Besteuerung.)
Die Datenverarbeitung ist für die Vertragserfüllung und die Zahlung erforderlich (einschließlich sonstiger Verträge über die Erbringung von Arbeitsleistungen).
Darüber hinaus während des Bestehens des Vertragsverhältnisses bzw. nach dessen Beendigung:
• die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Kontaktpflege beruht auf dem berechtigten Interesse des Verantwortlichen,
• die Anfertigung, Speicherung und Verwendung von Bild- und Tonmaterial bei der Teilnahme an von BlackBelt organisierten Veranstaltungen / Schulungen auf der von BlackBelt betriebenen Website und den Social-Media-Kanälen beruht auf dem berechtigten Interesse des Verantwortlichen.
• die Anfertigung, Speicherung und Verwendung von Bild- und Tonmaterial bei der Teilnahme an nicht verpflichtenden Veranstaltungen / Schulungen auf der von BlackBelt betriebenen Website und den Social-Media-Kanälen erfolgt auf der Grundlage einer nach vorheriger Information erteilten Einwilligung.
Gegen Datenverarbeitungen, die auf dem berechtigten Interesse des Verantwortlichen beruhen, hat die betroffene Person das Recht, Widerspruch einzulegen.
Bei einer auf Einwilligung beruhenden Datenverarbeitung ist die betroffene Person berechtigt, ihre Einwilligung jederzeit zu widerrufen; der Widerruf der Einwilligung berührt jedoch nicht die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung.
Mögliche Folgen der Nichtbereitstellung von Daten
Die Angabe der Daten ist für den Abschluss und die Erfüllung des Vertrags gesetzlich und für die Zahlung vertraglich erforderlich. Wenn Sie die Daten nicht angeben, ist der Abschluss und die Erfüllung des Vertrags nicht möglich.
Datenübermittlung
• Bei der Erstellung von Ausschreibungsunterlagen: Zum Nachweis der Erfüllung der Ausschreibungsbedingungen übermittelt der Verantwortliche folgende Daten von Ihnen: Lebenslauf, Prüfungskennungen, Nummern der Qualifikationsnachweise. (Bei Subunternehmern)
• Bei der Bewerbung auf von Kunden ausgeschriebene Positionen werden Ihre Daten auf der Grundlage Ihrer nach vorheriger Information erteilten Einwilligung übermittelt (bei Subunternehmern).
• Grundlage der Datenübermittlung an die Steuerbehörde: Gesetz CL von 2017 über die Ordnung der Besteuerung.
Datenübermittlung an unsere Vertragspartner
• Recruitee BV (Keizersgracht 313 1016 EE Amsterdam, Niederlande) Auftragsverarbeiter
• Buchhaltung: Memolux Kft. (Sitz: 1113 Budapest, Karolina út 65 II.) Auftragsverarbeiter
• Englischunterricht – Élő Nyelvek Szemináriuma Kft. (1053 Budapest, Fejér György u.8) eigenständiger Verantwortlicher
• Perbit HR Magyarország Kft. (Sitz: 1116 Budapest, Alabástrom u. 43.) eigenständiger Verantwortlicher
• TPAX Kft. (1119 Budapest, Allende park 10.1em.6) (Auftragsverarbeiter) IT-Dienstleistungen (Einrichtung von Systemzugängen) Auftragsverarbeiter
• Google WorksPlace Dienstleister – FOTC, bevollmächtigter Vertriebsvermittler der Google Ireland Limited, Gordon House Barrow Street, Dublin 4, Irland (im Folgenden: Google), Auftragsverarbeiter
• HubSpot CRM-System
https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000TN8pAAG&status=Active
auf Grundlage von (Privacy Shield: https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000GnywAAC)
Automatisierte Entscheidungsfindung
Wir weisen darauf hin, dass seitens des Verantwortlichen keine automatisierte Entscheidungsfindung erfolgt.
Einsatz eines Videoüberwachungssystems
BlackBelt betreibt in seinen Büros am Sitz (1027 Budapest, Ganz utca 16 3. Etage) und an seinem Standort (8000 Székesfehérvár, Had utca 1-3. 2. Etage 209) ein elektronisches Überwachungssystem (Raumüberwachung). Standort, Zweck, Blickwinkel und Betriebszeit der Kameras sind in der Datenschutz- und Datensicherheitsrichtlinie festgelegt. Nachfolgend sind die Informationen zur Datenverarbeitung zusammengefasst.
Zweck und Dauer der Datenverarbeitung
Zweck der Datenverarbeitung ist der wirksame Schutz von Personen, Vermögen, Geschäftsgeheimnissen und Daten sowie die Ermöglichung bzw. Erleichterung der Aufdeckung und des Nachweises von Rechtsverletzungen.
Dauer der Datenverarbeitung
Die von den Kameras aufgezeichneten Aufnahmen werden ab dem Zeitpunkt der Aufzeichnung 30 Kalendertage lang gespeichert und aufbewahrt und danach automatisch gelöscht. Ausgenommen ist die Anforderung zur behördlichen Verwendung; in diesem Fall verlängert sich die Aufbewahrungsdauer auf 60 Tage.
Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung
Sie beruht auf dem berechtigten Interesse des Verantwortlichen.
Kategorien der verarbeiteten Daten
Das Gesichtsbild und das Verhalten der Personen, die sich in dem vom Überwachungssystem erfassten Bereich bewegen.
Speicherort der Aufnahmen
Büro von BlackBelt unter der Anschrift 1027 Budapest, Ganz utca 16., verschlossener Serverraum.
Zur Einsichtnahme in die Daten berechtigte Personen
Der Vertreter des Verantwortlichen und die von ihm bevollmächtigte Person dürfen die Aufnahmen bei einem außergewöhnlichen Ereignis oder bei Verdacht auf eine Straftat einsehen.
Datenübermittlung
Im Falle einer Straftat auf behördliche Anforderung an die Polizei bzw. die Staatsanwaltschaft.
Datensicherheitsmaßnahmen
• Die Aufzeichnungseinheit befindet sich in einem verschlossenen Serverraum auf einem separaten Gerät.
• Die Aufnahmen werden nach 30 Tagen automatisch gelöscht; im Falle einer Verwendung sorgen wir manuell für die Löschung.
Rechte und Rechtsbehelfe der von den Kameras aufgezeichneten Personen
A) Rechte: Die auf der Aufnahme erscheinende Person kann beim Vertreter von BlackBelt schriftlich Auskunft über die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten beantragen sowie die Löschung und Sperrung ihrer Daten und die Einsichtnahme in die Aufnahmen verlangen.
• Antrag auf Auskunft über die Datenverarbeitung:
Es kann Auskunft über Zweck, Rechtsgrundlage und Dauer der Datenverarbeitung, sonstige Umstände der Datenverarbeitung sowie darüber verlangt werden, was im Zusammenhang mit der Person auf der Aufnahme zu sehen ist.
BlackBelt ist verpflichtet, die Auskunft innerhalb kürzester Zeit ab Antragstellung, spätestens jedoch innerhalb von 25 Tagen schriftlich zu erteilen.
• Löschung und Sperrung von Daten:
Innerhalb von 25 Tagen ab der Aufzeichnung kann der Antragsteller verlangen, dass die Aufnahmen nicht gelöscht werden und der Verantwortliche die Aufnahmen sperrt.
• Einsichtnahme in die Aufnahmen:
Eingesehen werden kann ausschließlich die Aufnahme aus dem Zeitraum, in dem sich der Antragsteller in dem von der Kamera überwachten Bereich aufgehalten hat und sein Bild und seine Handlungen aufgezeichnet wurden.
B) Durchsetzung von Rechten
• Beschwerde:
Ist die auf der Aufnahme erscheinende Person der Auffassung, dass BlackBelt gegen eine gesetzliche Vorschrift zur Datenverarbeitung verstoßen hat, kann sie zur Beendigung der vermuteten rechtswidrigen Datenverarbeitung
• eine an den Vertreter von BlackBelt gerichtete Beschwerde einlegen, oder
• sich an die NAIH (als Behörde) wenden.
• Gericht:
Im Falle einer Verletzung ihres Rechts auf informationelle Selbstbestimmung kann sich die betroffene Person an das nach dem Sitz von BlackBelt oder – nach ihrer Wahl – nach ihrem Wohn- oder Aufenthaltsort zuständige Gericht (törvényszék) wenden.
Rechte der betroffenen Personen und Voraussetzungen ihrer Ausübung
Die betroffene Person kann Auskunft über die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten verlangen sowie die Berichtigung ihrer personenbezogenen Daten bzw. – mit Ausnahme gesetzlich angeordneter Datenverarbeitungen – deren Löschung auf die bei der Datenerhebung angegebene Weise oder elektronisch per Nachricht an die E-Mail-Adresse info@blackbelt.hu beantragen.
Recht auf Auskunft
Auf Antrag der betroffenen Person erteilt der Verantwortliche Auskunft über die von ihm bzw. von dem von ihm beauftragten Auftragsverarbeiter verarbeiteten Daten der betroffenen Person, deren Herkunft, Zweck, Rechtsgrundlage und Dauer der Datenverarbeitung, Namen und Anschrift des Auftragsverarbeiters und dessen Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Datenverarbeitung sowie – im Falle der Übermittlung personenbezogener Daten der betroffenen Person – über die Rechtsgrundlage und den Empfänger der Datenübermittlung.
Der Verantwortliche erteilt die Auskunft innerhalb kürzester Zeit ab Antragstellung, spätestens jedoch innerhalb von 30 Tagen schriftlich in allgemein verständlicher Form. Die Auskunft ist kostenlos, wenn die auskunftsersuchende Person im laufenden Jahr noch keinen Auskunftsantrag zu demselben Datenbereich beim Verantwortlichen gestellt hat. In anderen Fällen kann eine Kostenerstattung festgesetzt werden. Der Verantwortliche darf die Auskunft an die betroffene Person nur in den gesetzlich festgelegten Fällen verweigern.
Im Falle der Verweigerung der Auskunft teilt der Verantwortliche der betroffenen Person schriftlich mit, auf Grundlage welcher Bestimmung des Infogesetzes die Auskunft verweigert wurde. Im Falle der Verweigerung informiert der Verantwortliche die betroffene Person über die Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs sowie der Anrufung der Nationalen Behörde für Datenschutz und Informationsfreiheit (im Folgenden: Behörde).
Recht auf Berichtigung
Entsprechen die personenbezogenen Daten nicht der Wirklichkeit und stehen dem Verantwortlichen die der Wirklichkeit entsprechenden personenbezogenen Daten zur Verfügung, berichtigt der Verantwortliche die personenbezogenen Daten.
Recht auf Löschung
Personenbezogene Daten sind zu löschen, wenn ihre Verarbeitung rechtswidrig ist; wenn die betroffene Person dies verlangt (mit Ausnahme der verpflichtenden Datenverarbeitung); wenn sie unvollständig oder unrichtig sind – und dieser Zustand nicht rechtmäßig behoben werden kann –, sofern die Löschung nicht gesetzlich ausgeschlossen ist; wenn der Zweck der Datenverarbeitung entfallen oder die gesetzlich festgelegte Speicherfrist der Daten abgelaufen ist; oder wenn dies von einem Gericht oder der Behörde angeordnet wurde.
Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
Anstelle der Löschung sperrt der Verantwortliche die personenbezogenen Daten, wenn die betroffene Person dies verlangt oder wenn aufgrund der ihm vorliegenden Informationen anzunehmen ist, dass die Löschung die berechtigten Interessen der betroffenen Person verletzen würde. Die so gesperrten personenbezogenen Daten dürfen nur so lange verarbeitet werden, wie der Zweck der Datenverarbeitung besteht, der die Löschung der personenbezogenen Daten ausgeschlossen hat.
Der Verantwortliche kennzeichnet die von ihm verarbeiteten personenbezogenen Daten, wenn die betroffene Person deren Richtigkeit oder Genauigkeit bestreitet, die Unrichtigkeit oder Ungenauigkeit der bestrittenen personenbezogenen Daten jedoch nicht eindeutig festgestellt werden kann.
Mitteilungspflicht im Zusammenhang mit der Berichtigung oder Löschung personenbezogener Daten oder der Einschränkung der Verarbeitung
Über die Berichtigung, die Einschränkung und die Löschung benachrichtigt der Verantwortliche die betroffene Person. Die Benachrichtigung kann unterbleiben, wenn dies im Hinblick auf den Zweck der Datenverarbeitung die berechtigten Interessen der betroffenen Person nicht verletzt.
Kommt der Verantwortliche dem Antrag der betroffenen Person auf Berichtigung, Einschränkung oder Löschung nicht nach, teilt er innerhalb von 30 Tagen nach Eingang des Antrags schriftlich die tatsächlichen und rechtlichen Gründe für die Ablehnung des Antrags auf Berichtigung, Einschränkung oder Löschung mit. Im Falle der Ablehnung des Antrags auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung informiert der Verantwortliche die betroffene Person über die Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs sowie der Anrufung der Behörde.
Widerspruchsrecht
Die betroffene Person hat das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten Widerspruch einzulegen, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe im öffentlichen Interesse oder in Ausübung öffentlicher Gewalt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde, oder zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich ist.
Im Falle eines Widerspruchs verarbeitet der Verantwortliche die personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, die Verarbeitung ist durch zwingende berechtigte Gründe gerechtfertigt, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder sie dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
Der Verantwortliche prüft den Widerspruch innerhalb kürzester Zeit ab Antragstellung, spätestens jedoch innerhalb von 15 Tagen, entscheidet über dessen Begründetheit und teilt dem Antragsteller seine Entscheidung schriftlich mit.
Stellt der Verantwortliche die Begründetheit des Widerspruchs der betroffenen Person fest, beendet er die Datenverarbeitung – einschließlich der weiteren Datenerhebung und Datenübermittlung –, sperrt die Daten und benachrichtigt über den Widerspruch sowie die aufgrund dessen getroffenen Maßnahmen alle, denen er die vom Widerspruch betroffenen personenbezogenen Daten zuvor übermittelt hat und die verpflichtet sind, zur Durchsetzung des Widerspruchsrechts Maßnahmen zu ergreifen.
Ist die betroffene Person mit der Entscheidung des Verantwortlichen nicht einverstanden oder versäumt der Verantwortliche die gesetzlich vorgeschriebene Frist, kann die betroffene Person – innerhalb von 30 Tagen ab Mitteilung der Entscheidung bzw. ab dem letzten Tag der Frist – das Gericht anrufen. Der Verantwortliche kann die betroffene Person ebenfalls in das Verfahren einbeziehen. Der Verantwortliche darf die Daten der betroffenen Person nicht löschen, wenn die Datenverarbeitung gesetzlich angeordnet wurde.
Die Daten dürfen jedoch nicht an den Datenempfänger übermittelt werden, wenn der Verantwortliche dem Widerspruch zugestimmt oder das Gericht die Berechtigung des Widerspruchs festgestellt hat.
Recht auf Datenübertragbarkeit
Die betroffene Person hat das Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten, die sie dem Verantwortlichen bereitgestellt hat, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten und diese Daten einem anderen Verantwortlichen zu übermitteln.
Rechtsbehelf
Im Falle einer Verletzung ihrer Rechte kann die betroffene Person sowie in den gesetzlich festgelegten Fällen der Datenempfänger gegen den Verantwortlichen das Gericht anrufen. Das Gericht behandelt die Sache vorrangig.
Hat die betroffene Person infolge eines Verstoßes gegen die Datenschutzverordnung einen materiellen oder immateriellen Schaden erlitten, hat sie Anspruch auf Schadenersatz gegen den Verantwortlichen oder den Auftragsverarbeiter. Der Verantwortliche bzw. der Auftragsverarbeiter wird von der Haftung befreit, wenn er nachweist, dass der Schaden durch eine außerhalb des Bereichs der Datenverarbeitung liegende unabwendbare Ursache verursacht wurde. Der Schaden ist insoweit nicht zu ersetzen, als er auf ein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten des Geschädigten zurückzuführen ist.
Die Einlegung eines Widerspruchs oder einer Beschwerde berührt nicht die sonstigen, in den Datenschutzvorschriften geregelten Rechte der betroffenen Person. Die betroffene Person kann Beschwerde einlegen:
• per Brief an den Vertreter von BlackBelt (Anschrift: 1027 Budapest Ganz utca 16, E-Mail: info@blackbelt.hu oder dataprotection@blackbelt.hu) (Wir würden uns freuen, wenn Sie sich zur Klärung Ihres Anliegens zunächst an uns wenden)
• bei der Nationalen Behörde für Datenschutz und Informationsfreiheit (Anschrift: 1055 Budapest, Falk Miksa utca 9-11, Tel.: 06-1/391-1400, E-Mail: ugyfelszolgalat@naih.hu, Website: www.naih.hu),
• oder sich an das Gericht wenden.
Zugriff auf die Daten, Datensicherheitsmaßnahmen und Umgang mit Vorfällen
Zugriff auf die Daten und Datenübermittlung
Auf die von der betroffenen Person angegebenen personenbezogenen Daten dürfen Mitarbeiter von BlackBelt zur Erfüllung ihrer Aufgaben zugreifen. Insbesondere im Bereich Personalwesen der HR-Spezialist und der HR-Manager zur Bearbeitung der Angelegenheit; die Vertriebs- und Marketingkollegen zur Organisation und Abwicklung der Leistung; der Finanzmitarbeiter zur Erledigung der erforderlichen Verwaltungstätigkeiten sowie der Rechtsvertreter, sofern dies im jeweiligen Fall erforderlich und unerlässlich ist.
Der Verantwortliche darf personenbezogene Daten nur in Ausnahmefällen an staatliche Stellen übermitteln. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn in einer die betroffene Person betreffenden Angelegenheit ein Gerichtsverfahren eingeleitet wird und das Gericht die Übergabe der Unterlagen mit den personenbezogenen Daten der betroffenen Person benötigt, oder wenn die Polizei sich an den Verantwortlichen wendet und für die Ermittlungen die Übermittlung der Unterlagen mit den personenbezogenen Daten der betroffenen Person verlangt.
Der jeweilige Geschäftsführer von BlackBelt legt die Organisation des Datenschutzes sowie die Aufgaben und Befugnisse im Zusammenhang mit dem Datenschutz und den damit verbundenen Tätigkeiten fest und benennt die Person, die die Datenverarbeitung beaufsichtigt.
Die Mitarbeiter von BlackBelt sorgen bei ihrer Arbeit dafür, dass personenbezogene Daten so gespeichert und abgelegt werden, dass sie für Unbefugte nicht zugänglich, veränderbar oder vernichtbar sind.
Datensicherheitsmaßnahmen
Der Verantwortliche trifft die erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen und hat geeignete Verfahrensregeln festgelegt, um die Sicherheit der personenbezogenen Daten während des gesamten Datenverarbeitungsprozesses zu gewährleisten.
Der Verantwortliche wählt die für die Verarbeitung personenbezogener Daten eingesetzten IT-Mittel so aus und betreibt sie so, dass die verarbeiteten Daten:
• nur den dazu Berechtigten zugänglich sind (Verfügbarkeit);
• deren Echtheit und Authentifizierung gewährleistet ist (Authentizität der Datenverarbeitung);
• deren Unverändertheit nachweisbar ist (Datenintegrität);
• gegen unbefugten Zugriff geschützt sind (Vertraulichkeit der Daten).
Der Verantwortliche:
• schützt die Daten durch geeignete Maßnahmen vor zufälliger oder unrechtmäßiger Vernichtung, Verlust, Veränderung, Beschädigung, unbefugter Offenlegung oder unbefugtem Zugriff,
• beschränkt den Zugriff auf personenbezogene Daten durch die Vergabe von Berechtigungsstufen,
• schützt die IT-Systeme durch eine Firewall und stattet sie mit Virenschutz aus,
• stellt bei der elektronischen Datenverarbeitung sicher, dass nur zweckgebunden, unter kontrollierten Bedingungen und nur diejenigen Personen auf die Daten zugreifen, die diese zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen,
• stellt zum Schutz der in seinen verschiedenen Verzeichnissen elektronisch verarbeiteten Datenbestände durch geeignete technische Lösungen sicher, dass die gespeicherten Daten – sofern gesetzlich nicht zulässig – nicht unmittelbar miteinander verknüpft und der betroffenen Person zugeordnet werden können.
Der Verantwortliche gewährleistet unter Berücksichtigung des jeweiligen Stands der Technik die Sicherheit der Datenverarbeitung durch technische, organisatorische und strukturelle Maßnahmen, die ein den mit der Datenverarbeitung verbundenen Risiken angemessenes Schutzniveau bieten.
Der Verantwortliche dokumentiert etwaige Datenschutzverletzungen unter Angabe der mit der Datenschutzverletzung zusammenhängenden Fakten, ihrer Auswirkungen und der zu ihrer Behebung ergriffenen Maßnahmen.
Eine etwaige Datenschutzverletzung meldet der Verantwortliche unverzüglich und möglichst binnen 72 Stunden, nachdem ihm die Datenschutzverletzung bekannt wurde, der Nationalen Behörde für Datenschutz und Informationsfreiheit, es sei denn, die Datenschutzverletzung führt voraussichtlich nicht zu einem Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen.
Datenschutzverletzung
Ein Vorfall ist eine Verletzung der Sicherheit, die zur zufälligen oder unrechtmäßigen Vernichtung, zum Verlust, zur Veränderung, zur unbefugten Offenlegung von bzw. zum unbefugten Zugang zu übermittelten, gespeicherten oder auf sonstige Weise verarbeiteten personenbezogenen Daten führt.
Was kann eine Datenschutzverletzung sein? Zum Beispiel der Verlust eines technischen Geräts, z. B. eines Laptops oder Mobiltelefons, auf dem sich auch personenbezogene Daten befinden, aber auch das irrtümliche Versenden eines Briefes mit personenbezogenen Daten an Unbefugte, das Entsorgen von Dokumenten mit personenbezogenen Daten im Papierkorb ohne Vernichtung, ein Ransomware-Angriff, Datenverlust oder der unbefugte Zugriff auf gespeicherte personenbezogene Daten usw.
Eine Datenschutzverletzung kann ohne geeignete und rechtzeitige Maßnahmen natürlichen Personen physische, materielle oder immaterielle Schäden zufügen, darunter den Verlust der Kontrolle über ihre personenbezogenen Daten oder die Einschränkung ihrer Rechte, Identitätsdiebstahl, Identitätsmissbrauch, finanzielle Verluste, Rufschädigung, Verlust der Vertraulichkeit von Daten usw.
Wenn Sie einen Vorfall feststellen, melden Sie ihn bitte so schnell wie möglich dem Datenschutzkoordinator und/oder dem Vertreter des Verantwortlichen, damit wir die erforderlichen Schritte so rasch wie möglich einleiten können!
Vertraulichkeit und Datenschutz in Verträgen
• Im Rahmen des zwischen BlackBelt und dem Auftragnehmer begründeten Rechtsverhältnisses verpflichtet BlackBelt den Auftragnehmer, bestimmte ihm offengelegte und künftig offenzulegende Informationen, insbesondere Geschäftspläne, Handelsgeheimnisse, Kundendaten und sonstige geschützte Informationen sowie personenbezogene Daten im Anwendungsbereich des Infotv. (zusammen: Informationen), gemäß der Datenschutz- und Datensicherheitsrichtlinie von BlackBelt zu behandeln.
• Der Auftragnehmer erklärt, dass er die Datenschutz- und Datensicherheitsrichtlinie von BlackBelt zur Kenntnis genommen hat.
• Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die in der jeweils geltenden Datenschutz- und Datensicherheitsrichtlinie von BlackBelt festgelegten Grundsätze einzuhalten und deren Einhaltung durch seine im Projekt tätigen Arbeitnehmer und/oder Beauftragten und Subunternehmer sicherzustellen sowie auf entsprechende Aufforderung von BlackBelt die Verpflichtung gemäß diesem Punkt auch in einer gesonderten Erklärung abzugeben.
Behandelt der Auftragnehmer die Informationen nicht gemäß den Bestimmungen der Datenschutz- und Datensicherheitsrichtlinie, wird er zu einem eigenständigen Verantwortlichen im Sinne der DSGVO und des Infotv.; bei der Erfüllung der Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit der Datenverarbeitung tritt der Auftragnehmer an die Stelle von BlackBelt als Verantwortlichem, und zugleich wird die Gesellschaft berechtigt, das mit dem Auftragnehmer bestehende Rechtsverhältnis fristlos zu kündigen.
Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll
an unseren Datenschutzkoordinator (dataprotection@blackbelt.hu) oder
an unseren für betroffene Personen benannten Ansprechpartner. (info@blackbelt.hu)